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Crav Maga macht auch Ihr Leben sicherer - Crav Maga Crime Watch Unser "Crime Watch" - Service soll Euch Hinweise auf immer wiederkehrende oder aktuelle Gaunermanöver geben. Dabei setzen wir einen Schwerpunkt auf regional typische Verbrechermethoden. An dieser Stelle möchten wir Eines ganz klar feststellen: das Darstellen von real bestehenden Vorkommnissen hat nichts, aber auch gar nicht mit Rassismus oder Vorurteilen zu tun! Wir bewerten hier nicht, wir stellen lediglich fest. Lasst uns festhalten, dass es gute und schlechte Menschen überall gibt. Tatsache ist aber auch, dass sich, und zwar zu allen Zeiten, in manchen Regionen der Welt ein gewisses Verbrechertum als dort typisch, weil häufiger als "normal" vorkommend, in gewisser Weise als "ortstypisch" eingebürgert hat. Heute: "Gaunereien in Nigeria" Nigeria ist weit weg, dachte Lothar S.* Der Kleinunternehmer aus Nordrhein-Westfalen war einigermaßen erstaunt, als eines Morgens ein billiger Briefumschlag mit einer afrikanischen Briefmarke und Absender aus Nigeria auf seinen Schreibtisch lag. Ein gewisser Dr. Amike aus Lagos schrieb mit einem ungewöhnlichen Anliegen. Dr. Amike teilte Lothar mit, daß Lothars Onkel, unlängst verstorben, in Lagos aus einem Anlagegeschäft eine größere Summe Geldes auf einem Konto der Nigerianischen Staatsbank liegen habe. Lothars Onkel war in der Tat vor Kurzem entschlafen. Geld in Nigeria? Das klang mehr, als nur interessant. Der Onkel war tot, aus irgendeinen Grunde hatte er offenbar Lothar als Geldempfänger benannt, sollte Onkel sterben, ohne das Geld selbst abholen zu können. Die Afrikaner waren offenbar loyale Menschen und haben sich nun gemeldet. Wie sollten sie auch sonst auf Lothar kommen? Ein Haken war dabei. Lothar mußte zur Unterzeichnung und Entgegennahme persönlich in der Bank erscheinen. Da es um eine wirklich beträchtliche Summe ging (Kopien offizieller Urkunden lagen bei) buchte er einen Flug nach Lagos. Ganz offenbar war Eile geboten und auch Verschwiegenheit. Das Militärregime würde bald diese Konten beschlagnahmen, so mußte Lothar sofort handeln. Er reiste also nach Nigeria. Der Empfang auf dem Flughafen, als erst einmal die korrupten Grenzer und Zöllner "geschmiert" waren, war einigermaßen herzlich. Dr. Amike erschien mit Begleitung und einem, wenn auch älteren, Mercedes Benz. Lothar wurde im Sheraton Hotel in Ikeja untergebracht, die Kosten waren phenominal, aber es lohnte sich ja. Da die Gegend durch marodierende Polizeischläger unsicher war, die Polizei und Militärpolizei waren mehr Straßenräuber als Gesetzeshüter, bliebt Lothar bis zum nächsten Morgen im Hotel. Er wurde dann abgeholt und in eine Art Anwaltskanzlei gebracht. Dort stand eine Reihe muslimischer Beamter Parade, die sich als Bankangestellte der Nationalbank ausgaben sowie Dr. Amike. Lothar wurde eröffnet, er könne sofort nach Begleichung der staatlichen Gebühren und der Anwaltsgebühren insgesamt fast 20 Millionen US $ in Empfang nehmen. Mit lediglich etwa 20.000 DM war alles geregelt. Obgleich dies ein Schock war, denn Geld war bei Lothar etwas knapp, ließ er sich überreden. Die Angelegenheit schien in Ordnung, die Beamten hatten Ausweise, Papiere und ein Anruf bei der deutschen Botschaft ergab, daß Dr. Amike ein reputierter Anwalt war. Natürlich erwähnte Lothar auf der Botschaft die Geldangelegenheit nicht. Alles in Allem: es erschien koscher und so ließ sich Lothar etwa DM 20.000 an eine Korrespondenzbank der Deutschen Bank überweisen. Das Geld wurde an Dr. Amike übergeben und zusammen fuhr man in ein Büro der Nationalbank, wo ein Beamter ein Papier unterschrieb, welches offenbar eine Geldanweisung an die Devisenstelle der Nationalbank war. Man gratulierte Lothar, Lothar reiste erwartungsvoll nach Deutschland, aber natürlich geschah nichts... Geld kam nie an, Dr.Amike ließ sich am Telefon verleugnen. Eine Strafanzeige brachte ihm nur gute Ratschläge ein "wie man so was denn auch machen könnte" usw. Es stellte sich heraus, daß bei Staatsanwaltschaften in Europa hunderter solcher Fälle bekannt waren. Erfolgsaussichten auf Klage in Nigeria? Praktisch Null. Eine geschädigte Dame aus Deutschland kämpf seit Jahren, auch in Nigeria. Schwarze Schläger bedrohen sie auch in Deutschland und auch aus Geldmangel für weitere Klagen muß sie den Kampf wohl aufgeben. Die englische Polizei hat eine eigene Nigeria-Abteilung. Praktisch täglich werden auf den Posthauptstellen der Flughäfen säckeweise Betrügerbriefe abgefangen, gerichtet wahllose und zahllose Klein- und Mittelunternehmer, die über deren eigene Inserate gefunden werden. Afrikaner in ganz Europa spielen der nigerianischen Mafia Informationen zu und verteilen die Post in deren Auftrag. Die Variationen dieses Tricks sind zahlreich. Da in der Tat auch Beamte der Mafia angeschlossen sind, läuft das Spiel perfekt organisiert ab. Die Opfer, wenn sie einmal zahlen, haben keinerlei Chancen, weder juristisch, noch diplomatisch. Das Geld ist 100%ig weg. Was hilft ist nur rigoroses Mißtrauen gegenüber aller solcher oder ähnlicher Briefe, gleich ob aus Nigeria oder aus anderen Ländern. Nigerianische Banden sind auf solchen Betrug, und auf Kreditkartenbetrug, spezialisiert. Der Umgang mit Kreditkarten muß daher in Afrika insgesamt sehr sehr vorsichtig gehandhabt werden. Mitarbeiter aus Hotels und Restaurants und Geschäften aus ganz Afrika melden Kreditkartennummern nach Nigeria. Dort werden Kopien der Karten hergestellt und dann verwendet, um Schmuck, Elektronik usw. einzukaufen. Der Geschädigte bleibt häufig auf den Kosten sitzen. Die Information über Lothar und den toten Onkel stammte übrigens wohl aus der Todesanzeige, der Rest der Story war frei erfunden. Diese Art der Informationsbeschaffung ist bei solchen Banden, wie auch Einbruchsbanden bekannt und beliebt. In Todesanzeigen sollten deshalb keinerlei Anschriften oder Verwandschaftsverhältnisse bekannt gegeben werden. Habt Ihr Erfahrungen mit Kriminalität, die Ihr mitteilen wollt? Bitte sendet mir diese zu. Danke. AUCH BESUCHEN zu diesem Thema: www.antiterrorsystem.com/betrugswarnung.htm |
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| * Name geändert; dies ist ein authentischer Fall. Opfer ist dem Autor persönlich bekannt | |||||||
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